Der Golden Retriever

Rayleas High Fidelity 13Der Gol­den Retrie­ver eig­net sich durch sein beson­de­res Wesen für vie­le der Auf­ga­ben, die Hun­de heu­te an der Sei­te des Men­schen ver­rich­ten.

Heu­te hat sich der Gol­den Retrie­ver nicht nur zu einem ner­ven­star­ken und ver­läss­li­chen Part­ner bei der Jagd ent­wi­ckelt, son­dern durch sein ein­zig­ar­ti­ges Wesen und sei­nem uner­müd­li­chen „will to plea­se“ auch zu einem geschätz­ten Fami­li­en­hund und idea­len Arbeits­hund. Durch sei­ne Anla­gen eig­net er sich eben­so her­vor­ra­gend für den Ein­satz als Behin­der­ten­be­gleit­hund, The­ra­pie­hund, Ret­tungs­hund oder Dro­gen­spür­hund.

Der Gol­den Retrie­ver in der Fami­lie
Golden Retriever mit KindGolden Retriever mit Kind 1Der typi­sche Gol­den Retrie­ver lebt in Ein­tracht mit der gan­zen Fami­lie und mit ande­ren even­tu­ell vor­han­de­nen Haus­tie­ren. Er bin­det sich an die gan­ze Fami­lie und ist wegen sei­ner stets freund­li­chen Grund­stim­mung auch beson­ders gut für Fami­li­en mit Kin­dern geeig­net. Er ist anhäng­lich und der gebo­re­ne Beglei­ter, der stets die Nähe sei­ner Fami­lie sucht. Er hat den Wunsch, sei­ne Leu­te zu erfreu­en und dies macht es leich­ter, ihn aus­zu­bil­den. Ein durch­weg sehr gutes Gedächt­nis – sowohl für das Gute als auch für das Böse – ist u. a. eine wei­te­re typi­sche Eigen­schaft des Gol­den Retrie­vers.

Der typi­sche Gol­den Retrie­ver ist kein Rau­fer, er sucht sogar gern die Gesell­schaft ande­rer Hun­de und ist dabei weder ängst­lich noch aggres­siv. Einem Rau­fer geht er eher aus dem Weg. Eben­so ist der Gol­den leicht mit ande­ren Haus­tie­ren zu ver­ge­sell­schaf­ten.

Golden Retriever Familienhund 1Gut­mü­tig­keit, Auf­merk­sam­keit, Leicht­füh­rig­keit, Freund­lich­keit und Intel­li­genz sind u. a. die Haupt­merk­ma­le eines typi­schen Gol­den Retrie­vers. Sie sind auch wich­ti­ger als ein mög­lichst voll­kom­me­nes äuße­res Erschei­nungs­bild. Ein Gol­den Retrie­ver mit einem nicht ganz per­fek­ten Gebäu­de mag immer noch typisch sein, ein Gol­den mit einem feh­ler­haf­ten Wesen aber nicht!

Arbeit

Der Gol­den Retrie­ver gehört zur FCI-Grup­pe 8 „Appor­tier­hun­de, Stö­ber­hun­de, Was­ser­hun­de“ und die offi­zi­el­le Bezeich­nung laut der FCI lau­tet „Appor­tier­hund für die Flin­ten­jagd“. Der Gol­den Retrie­ver liebt das Was­ser und ist hier in sei­nem Ele­ment. Daher ist er als Jagd­hund beson­ders gut für die Enten­jagd geeig­net. Aber auch in Feld und Flur zeigt sich die­se Hun­de­ras­se aus­dau­ernd in der Suche sowie als eif­ri­ger und zuver­läs­si­ger Appor­tier­hund.

Rayleas High Fidelity 9 Rayleas High Fidelity 10Sofern kei­ne jagd­li­chen Ambi­tio­nen vor­han­den sind, man aber trotz­dem mit dem Gol­den Retrie­ver arbei­ten möch­te, ist die Dum­my­ar­beit die idea­le Alter­na­ti­ve. Da der Gol­den Retrie­ver unheim­lich ger­ne appor­tiert, kann man mit ihm viel Freu­de und Erfolg bei der Dum­my­ar­beit haben und auch an Dum­my­prü­fun­gen und Working­tests teil­neh­men.

Show

Rayleas High Fidelity 1Hun­de­aus­stel­lun­gen sind ursprüng­lich ein Schau­fens­ter der Zucht. Hier wer­den aber mitt­ler­wei­le nicht nur in der Zucht akti­ve Hun­de vor­ge­stellt, son­dern auch Nach­zuch­ten von Züch­tern. Bei einer Aus­stel­lung wer­den das äuße­re Erschei­nungs­bild, das Gang­werk und nicht zuletzt auch des Wesen des Hun­des durch einen aner­kann­ten Rich­ter bewer­tet.

Hun­de­aus­stel­lun­gen fin­den welt­weit statt und sind nicht nur ein Treffpunkt für Züch­ter, son­dern auch für Hun­de­in­ter­es­sen­ten und Freun­de des Hun­de­sports. Eben­so erfreu­en sich immer mehr Men­schen an den Aus­stel­lun­gen, weil sie ger­ne ihre Hun­de aus­stel­len, ohne züch­te­ri­sche Ambi­tio­nen zu haben, und eine Aus­stel­lung als Wett­be­werb und Treff­punkt für den Kon­takt zu Gleich­ge­sinn­ten sehen. Auf einer Aus­stel­lung kön­nen Sie sich per­sön­lich ein Bild über die Hun­de­ras­se machen, sie sehen die unter­schied­li­chen Typen der Ras­se und haben die Mög­lich­keit, gleich­zei­tig direk­ten Kon­takt zu Züch­tern und ande­ren Hun­de­be­sit­zern auf­zu­neh­men.